Teilebeschaffung
Teile, die es nicht mehr gibt
Bei Fahrzeugen ab einem gewissen Alter endet die Ersatzteilversorgung über den Hersteller. Für viele Jeep-Modelle ist das seit Jahren so – beim Willys MB seit Jahrzehnten. Wir beschaffen solche Teile über unser Zulieferernetz, greifen auf Gebrauchtteile aus eigener Demontage zurück oder lassen sie nachfertigen.
Was mache ich, wenn ein Ersatzteil für meinen Jeep nicht mehr lieferbar ist?
Es gibt vier Wege: ein Reproduktionsteil eines Spezialherstellers, ein geprüftes Gebrauchtteil, die Instandsetzung des vorhandenen Teils oder eine Einzelanfertigung. Welcher Weg der richtige ist, hängt vom Bauteil ab – bei Karosserieblechen gibt es meist Nachbauten, bei Getriebeteilen ist die Instandsetzung oft günstiger, und bei Kleinteilen aus Blech oder Kunststoff lohnt sich die Anfertigung.
Schicken Sie uns Modell, Baujahr und Fahrgestellnummer, dazu ein Foto des Teils. Wir sagen Ihnen, welcher Weg in Ihrem Fall funktioniert und was er kostet.
Was kostet eine Nachfertigung und wie lange dauert sie?
Das hängt davon ab, ob es um Karosserie oder Antrieb geht. Karosserieteile liegen meist zwischen 20 und 500 Euro – das sind überwiegend Kant- und Laserteile. Antriebskomponenten wie Zahnräder für Getriebe, Achsen oder Motor liegen zwischen 100 und 2.000 Euro, je nach Verfahren: 3D-Druck oder Nachproduktion nach vorhandenem Muster. Die Lieferzeit beträgt in beiden Fällen zwei bis vier Wochen.
Vor jeder Fertigung erhalten Sie ein verbindliches Angebot. Wir beginnen erst nach Ihrer Freigabe.
Bevor wir fertigen, prüfen wir immer, ob ein gebrauchtes Originalteil verfügbar ist. Das ist fast immer günstiger und schneller.
Welche Teile lassen sich nachfertigen und welche nicht?
Machbar sind in der Regel Blech- und Drehteile, Halter, Dichtungen, Leitungen und einfache Gussteile. Nicht sinnvoll sind sicherheitsrelevante Bauteile ohne Prüfnachweis – etwa Lenkungs- und Bremsbauteile –, elektronische Steuergeräte und alles, wofür eine Bauartgenehmigung nötig wäre.
Bei sicherheitsrelevanten Teilen suchen wir stattdessen nach einem zugelassenen Neu- oder Gebrauchtteil. Das dauert manchmal länger, ist aber der einzige Weg, der durch die Hauptuntersuchung kommt.
Wie finde ich heraus, welche Teilenummer ich brauche?
Die Fahrgestellnummer bestimmt Baujahr und Ausstattungsvariante und ist damit der wichtigste Ausgangspunkt. Bei älteren Modellen tragen viele Teile zusätzlich eine aufgeprägte oder eingegossene Nummer – bei Willys-Teilen etwa als Gussnummer auf der Rückseite.
Fotografieren Sie das Teil von beiden Seiten und schicken Sie uns die Bilder zusammen mit der Fahrgestellnummer. Wir arbeiten selbst an diesen Fahrzeugen und erkennen die meisten Teile auch ohne Nummer.
Beschafft ihr auch Teile, die ihr nicht im Shop führt?
Ja. Unser Onlineshop bildet rund 21.500 Artikel ab, unser Zulieferernetz reicht deutlich darüber hinaus – unter anderem zu Herstellern in den USA und zu Reproduktionsfertigern wie MD Juan für Willys- und CJ-Karosserieteile.
Auch für Fahrzeuge außerhalb unseres Kernsortiments – Dodge, Chrysler und den Ford Bronco der Baujahre 1966 bis 1977 – nehmen wir Anfragen an.
Was ist mit gebrauchten Teilen?
Aus unserer Werkstatt in Gersfeld stammen laufend Gebrauchtteile aus Fahrzeugen, die wir zerlegen. Allein an Achsen halten wir über 400 Stück neu oder gebraucht vor. Alle Teile werden vor dem Verkauf geprüft. Bei nicht mehr produzierten Bauteilen ist das oft die einzige und meist die günstigste Lösung.
Der Bestand wechselt ständig und ist nicht vollständig im Shop abgebildet – fragen Sie gezielt nach dem Teil, das Sie suchen.
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Je vollständiger die Angaben, desto schneller die Antwort.
- Fahrzeug
- Modell und Baujahrz. B. Willys M38A1, 1954
- FIN
- Fahrgestellnummerbestimmt Baujahr und Ausstattungsvariante
- Foto
- Bild des Teilsmöglichst von beiden Seiten
- Teilenummer
- falls aufgeprägt oder eingegossen
- Dringlichkeit
- muss das Fahrzeug fahrbereit bleiben?
Wir melden uns in der Regel innerhalb von 2 Tagen zurück.